Table of Contents
Konfiguration
Conduit Konfiguration
Für die grundlegende Konfiguration in der Datei divelog.ini sei hier auf die ADL Dokumentation verwiesen. Für PDL wird im Folgenden davon ausgegangen, dass die folgenden Einstellungen korrekt gemacht wurden:
- TablePDBFile weist auf die Datei AquaPalm-TableDB.pdb
- DivePDBFile weist auf die Datei AquaPalm-DiveDB.pdb
Konfiguration des Wrappers
Für die Konvertierung (und den optionalen Transfer) der Daten stellt PDL das Skript divelog_conduit.sh bereit, welches über die Datei config im gleichen Verzeichnis konfiguriert wird. Diese Dateien setzen die Bash Shell voraus, die auf Linux/Unix Systemen (und auch in Cygwin unter Windows) verfügbar ist. Seit PDL verfügbar ist, gab es nie eine Anfrage für eine native Windows-Variante - daher gibt es eine solche auch (noch) nicht. Sollte daran Bedarf bestehen, bitte ein entsprechendes Ticket erstellen (und sich für den Test bereithalten - da hier niemand unter Windows testen kann).
Wie bei Shell-Skripten üblich, folgen die Einstellungen der Syntax "Name=Wert" - bitte darauf achten, dass zu beiden Seiten des "=" keine Leerzeichen stehen.
Conduit Einstellungen
| Parameter | Default | Erläuterung |
|---|---|---|
| PALMLOCALE | de_DE@euro | Nicht mit der "locale" Einstellung des PCs verwechseln - die fassen wir nicht an. Weicht sie jedoch von der des PDA ab, kommt es zu Fehlern wie entstellten Sonderzeichen oder, im schlimmsten Fall, zum Aufhängen des Conduits. Diese Einstellung wird vom Conduit selbst benötigt. Ggf. muss hier ein wenig experimentiert werden - in den meisten Fällen sollte die Default-Einstellung jedoch korrekt sein. |
| RECODEFROM | lat1 | PalmOS Geräte verwenden verschiedene Zeichensätze. Da diese i.d.R. vom in PDL verwendeten UTF8 abweichen, würden Sonderzeichen (z.B. auch Umlaute) hier entstellt, weswegen für eine Korrektur gesorgt werden muss. In den meisten Fällen sollte der Default (Latin-1 inkl. des Euro-Symbols) hier korrekt sein. Andere mögliche Varianten sind in der Datei install/charsets.txt aufgeführt. Bei halbwegs aktuellen Geräten sollte auch hier wieder die Voreinstellung korrekt sein - bei älteren Geräten (PalmOS 4 und älter) ist es meist cp1252. |
| LOGDIR | log | Wurde dies in der divelog.ini nicht verändert, ist auch hier keine Anpassung nötig. Andernfalls identisch zum dortigen LogBookPath setzen. |
| UNITS | bothunits | Welche Form von Einheiten wird bevorzugt? Möglich sind "metric", "imperial" sowie "bothunits" |
| PROFUPD | -noprofileupdate | Besonders bei größeren Logbüchern bremst die Erstellung der Tauchprofil-Grafiken den Konvertierungsprozess enorm aus. Zum Glück gibt es seit der Conduit-Version 0.99_7 einen Parameter -noprofilupdate, sodass hier bereits existierende Grafiken nicht nochmals neu erstellt werden müssen. Wer noch eine ältere Version des Conduits benutzt, kommentiert diese Zeile einfach aus - oder besorgt sich besser eine aktuelle Version
|
| DATEFORMAT | "%Y-%m-%d %H:%M:%S" | Dies betrifft nur die Fortschritts-Anzeige auf der Konsole - damit man sich ein Bild machen kann, wie lange der einzelne Schritt gedauert hat
|
Lokale Transfers
| Parameter | Default | Erklärung |
|---|---|---|
| USELOCAL | 1 | sollen die Daten zu einem Webserver auf dem selben Rechner kopiert werden, setzt man dies auf "1" - andernfalls auf "0". |
| PDLBASE | /web/divelog/diver/demo | das zugehörige Logbuch-Verzeichnis der lokalen PDL Installation (d.h. das Verzeichnis, in dem sich die Unterordner data/ und images/ befinden). Dies ist i.d.R. in <PDL root dir>/diver/<nickname> - siehe Diver Setup im Admin-Manual. |
Remote Transfers
| Parameter | Default | Erklärung |
|---|---|---|
| USESCP | 0 | Sollen die Daten per SCP auf einen entfernten Rechner übertragen werden, ist dieser Wert auf "1" zu setzen. Ist auf beiden Seiten rsync verfügbar, ist "2" zu bevorzugen. Soll alles auf dem lokalen Rechner verbleiben, schaltet man die ganze Sache mit "0" ab. |
| SCPBASE | user@machine:/path_to_PDL/diver/demo | das Logbuch-Verzeichnis auf der entfernten PDL Installation (wiederum das, wo sich die Ordner data/ und images/ auf dem Server befinden). Dies ist i.d.R. <login>@www.domain.com:/<PDL root dir>/diver/<nickname>, wobei <PDL root dir> das PDL Hauptverzeichnis oder, im Falle des "single OS user transfer", das entsprechende Verzeichnis des Benutzers ist - siehe Diver Setup im Admin-Handbuch (oder den Site-Admin fragen). |
| RSYNCBASE | 1 | Dies gibt an, welches lokale Verzeichnis rsync als Basis nehmen soll. Ist lokal keine PDL Installation in Verwendung (oder wurde USELOCAL=0 gesetzt), ist dies auf "2" zu setzen (womit das Log-Verzeichnis des Conduits verwendet wird). In diesem Fall ist natürlich sicherzustellen, dass alle benötigten Verzeichnisse (für evtl. Fotos, Texte, etc.) ebenfalls an dieser Stelle verfügbar sind! Hat man jedoch eine lokale PDL Installation in Verwendung, möchte man diese zusätzlichen Daten sicher nicht doppelt vorhalten - und setzt daher den Wert auf "1" (und natürlich USELOCAL=1), sodass das PDL Verzeichnis als Quelle genutzt wird. |
Lokale (USELOCAL=1) und remote (USESCP=1 or USESCP=2) Transfers können voneinander unabhängig genutzt werden - braucht man beide, können sie also zeitgleich aktiviert sein (und müssen dies sogar für RSYNCBASE=1).
Konfiguration des Site-Accounts
Diese findet in zwei Dateien statt, die sich beide im Logbuch-Verzeichnis der PDL Installation (also diver/your_nickname/) befinden:
- system.conf — Einstellungen für das "Look-and-Feel" der Seiten
- divers.conf — persönliche Informationen, die mit dem Logbuch verknüpft werden sollen
Die Datei system.conf
Sofern der Site-Admin dies zulässt, können einzelne Konfigurations-Einstellungen von PDL auf Logbuch-Basis "überschrieben" werden - was über diese Datei geschieht. Die Syntax dieser Datei ist einfach: Jeweils ein Parameter pro Zeile in der Form "Name=Wert". Leerzeilen sowie Zeilen, die mit einem "#" beginnen, werden dabei einfach ignoriert (so kann man Kommentare einfügen). Welche Einstellungen hier verfügbar sind, erfragt man entweder beim Site-Admin - oder versucht es mit "Trial-and-Error" selbst herauszufinden; für die Syntax der einzelnen Parameter sei auf die Admin-Konfiguration verwiesen.
Ein zusätzlich hier verfügbarer Parameter ist personal. Dieser bestimmt, ob die persönlichen Daten (siehe unten zur diver.conf) im Logbuch angezeigt werden sollen. Ist dieser Parameter nicht vorhanden, auskommentiert, oder auf "0" gesetzt, kann niemand die "persönliche Seite" im Web anzeigen lassen. Dies geht nur, wenn der Wert auf "1" gesetzt ist.
Und noch ein paar Parameter sind nur hier verfügbar - da sie sich direkt auf das jeweilige Logbuch beziehen: Die "user defined fields" aus ADL. Diese beiden Felder lassen sich in ADL manuell einstellen, und werden vom Conduit exportiert. Sollen sie auch in PDL genutzt werden, müssen die Variablen userdef1 resp. userdef2 entsprechend gesetzt sein.
Die Datei divers.conf
Über diese Datei lassen sich persönliche Daten in die "persönliche Seite" einfügen - womit Dinge wie Wohnort und Zertifikationen gemeint sind.
Die diver.conf ist in verschiedene Blöcke unterteilt, wobei die Block-Namen in eckigen Klammern eingeschlossen sind. Sollen für einen bestimmten Block keinerlei Daten genutzt werden, muss er vollständig entfernt (oder auskommentiert) werden.
Der Block [person] - der Name lässt es bereits vermuten - stellt persönliche Daten bereit. Verfügbare Einstellungen sind hier name (Familienname), firstname (Vorname(n)), country (Land), state (Bundesland), city (Stadt) und status (Status der höchsten Zertifikation, z.B. AOWD, DM oderr Instructor). Über die foto-Option lässt sich hier auch ein Foto einbinden, wobei die zugehörige Grafik-Datei sich im Verzeichnis diver/*/fotos/person/ befinden muss. Ist kein Foto angegeben, wird stattdessen ein "Dummy" genutzt.
Sollen einzelne Einstellungen weggelassen werden, muss die entsprechende Zeile einfach entfernt (oder auskommentiert) werden. Über die Option buddylist legt man fest, ob diese persönlichen Daten für die globale Buddyliste zur Verfügung stehen (sofern der Admin diese aktiviert hat) - "1" für ja, "0" für nein. Fehlt die Zeile, oder ist sie auskommentiert, zählt auch das als "Nein".
Im Block [certification] gelten strengere Regeln: Daten für eine Zertifizierung müssen den Kurs (also die Zertifizierung - ohne diese macht das schließlich keinen Sinn
) enthalten - außerdem lassen sich Datum und Ort des Erwerbs festlegen. Wir haben also jeweils drei Werte, die zusammen gehören - und davon natürlich mehrere Gruppen. Also werden sie als "Arrays" gruppiert - was voraussetzt, dass diese Daten zusammengehalten werden müssen, und die eckigen Klammern am Ende des Optionsnamens dürfen nicht vergessen werden. Darüber hinaus müssen immer alle drei Werte gesetzt sein. Möchte man Datum oder Ort nicht veröffentlichen, setzt man einen leeren Wert - aber gesetzt werden muss er - andernfalls kommt der Parser durcheinander, und verwendet den Wert der nächsten Gruppe hier!
Verwendbare Einstellungen sind hier also: course[] (Zertifizierung), date[] (Datum) und place[] (Ort).
Wer noch mehr über sich hier darstellen möchte, der sei auf den Artikel zur Verwendung zusätzlicher Quellen verwiesen.
Die public Datei
Sollen die Daten des eigenen Logbuchs für Besucher der PDL Site sichtbar sein (d.h. das eigene Logbuch soll in der globalen Buddy-Liste angezeigt und bei globalen Suchvorgängen eingeschlossen werden), legt man einfach eine weitere Datei mit dem Namen public im gleichen Verzeichnis wie die beiden vorgenannten Dateien an - wobei der Inhalt dieser Datei ohne Belang ist (eine leere Datei tut es also auch).
